Tipps

Tipps zum Gebrauch der Seifen:

Naturseifen sind sehr viel weicher als industriell hergestellte Seifen, da sie ihren natürliche Glyceringehalt noch besitzen. Aber da ich ausschließlich auch nur pflanzliche Öle und Fette verwende, werden die Seifen nicht so fest wie mit tierischen Fetten. Das kann man allerdings mit den entsprechenden Ölen ausgleichen, z.B. mit einem hohen Olivenölanteil oder auch mit bis zu 30% Kokosfett. Beide Öle sorgen für harte Seifen.

Trotzdem ist es wichtig, dass die Seifen nach jedem Gebrauch immer gut abtrocknen können. Also möglichst eine Seifenschale mit Ablauf verwenden. Sonst verbrauchen sie sich einfach zu schnell und man hat nicht so lange Freude daran. Ein 100g-Stück reicht dann ca. 1 Monat, wenn man täglich damit duscht.

Bei Verwendung von pflanzlichen Farbstoffen wie z.B. Annatto muss man leider einen gewissen Farbverlust mit in Kauf nehmen, da viele Farben nicht ausreichend lichtbeständig sind. Zum Beispiel das im Karottensaft enthaltene Karotin, das die Seife so schön orange färbt, ist sehr lichtempfindlich. Solch eine Seife wird nach und nach gelb. Man kann dem ein wenig entgegenwirken, indem man die Seifen an einem dunklen Ort aufbewahrt.

Weiterhin ist zu sagen, dass die Duftstoffe also die ätherischen Öle und Parfumöle sich leider an der Luft verflüchtigen [sonst würden wir ja nichts riechen!]. Das heisst, dass die Seifen im Laufe der Zeit an Duft verlieren werden. Diesen Prozess kann man zwar mit verschiedenen Fixativen wie gemahlenen Lavendelblüten oder Orangenschalen etwas verlangsamen, aber aufzuhalten ist er nicht.

An dieser Stelle noch ein Hinweis. Bei Kleinkindern und Babies gilt außerdem folgendes: Seifen mit ätherischen Ölen und Duftölen sind tabu für die Kleinen. Hier am Besten eine reine Olivenölseife verwenden, da die extrem mild sind.

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